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Mit Stolz dürfen sich Arbeitnehmer das Rückgrat der deutschen Wirtschaft nennen. Doch genau dort sitzt meist auch die Wurzel allen Übels. Muskel – und Skeletterkrankungen zählen mit zu den häufigsten Gründen für Fehltage. Speziell Rückenschmerzen verursachen dadurch jährlich mehr als 1.000€ Kosten pro Person für den Arbeitgeber.

Körperlich stark belastende Tätigkeiten ausgenommen, liegt die Ursache unserer Beschwerden meist an der Volkskrankheit Faulheit. Besonders Frauen werden häufig von intensiven und lang anhaltenden Rückenschmerzen geplagt. Schon lange ist bekannt, dass wir uns im Alltag viel zu wenig bewegen. Wir sparen uns den kleinen Spaziergang zum Kollegen und schreiben lieber bequem eine E-Mail. Der Aufzug ist unser bester Freund und auch nach der Arbeit lockt die gemütliche Couch. Kein Wunder, dass Sitzen als das neue Rauchen gilt. Aber auch psychische Belastungen, wie Stress oder Termindruck können unsere Muskeln verkrampfen und zu Schmerzsymptomen führen.

Wie sieht effektive Prävention aus?

Bis zu 90% der Rückenschmerzen sind unspezifisch, das heißt für sie gibt es keine entsprechende Diagnose. Meist treten sie in unregelmäßigen Intervallen auf. Ihre Ursachen lassen sich vor allen Dingen auf eine ungesunde Körperhaltung, Übergewicht und Muskelverspannungen zurückführen. Oftmals wird bei Schmerzempfinden zusätzlich eine Schonhaltung eingenommen, die zu weiteren Beschwerden führen kann.

Doch der eigentliche Auslöser von Rückenschmerzen hängt mit dem gesamten Bewegungsapparat und vor allen Dingen unseren Faszien zusammen. Faszien sind bindegewebige Häute, die einzelne Muskeln oder ganze Körperabschnitte umgeben können. Sie wirken auf unser vegetatives Nervensystem und sind für Beweglichkeit und Kraft mitverantwortlich. Eine gute Prävention sollte also sowohl die Tiefenmuskulatur stärken, als auch das Fasziengewebe trainieren. Auch regelmäßige Pausen, die für Atemübungen, Stretching und Mobilisation genutzt werden dürfen nicht fehlen.

„Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause.“
Elizabeth Barrett Browning

Der Arbeitgeber ist gefragt

Betriebliche Maßnahmen um die Gesundheit seiner Mitarbeiter zu fördern sind sinnvoll. Rückenfreundliche Bürostühle, Steharbeitsplätze, so wie Schulungen für richtiges Heben und Tragen, besonders bei körperlich belastender Arbeit, empfehlen sich. Aber auch bewegungsfreundliche Arbeitsplätze, die zum regelmäßigen Aufstehen motivieren, können Rückenschmerzen vorbeugen.

Ein Bewusstsein für die Gesundheit der Mitarbeiter zu entwickeln ist gut. Allerdings sollten Maßnahmen gezielt eingesetzt werden und Arbeitnehmern den nötigen Anreiz zur Teilnahme bieten. So können Rückenschulen oder Massagen zwar Rückenschmerzen vorbeugen, sie werden aber oftmals als Störfaktor gesehen und Gelerntes zwischen Meetings und Abgabeterminen schnell wieder vergessen oder nicht effektiv umgesetzt. Es lohnt sich hier auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen und Schulungen in einem entspannten, aufnahmefördernden Klima, abseits von der Hektik des Arbeitsalltags, durchzuführen.


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Das hilft, wenn es schon zu spät ist

Rückenschmerzen kommen nicht über Nacht. Oftmals liegt ihnen eine jahrelange Fehl- oder Überbelastung zugrunde. Plötzlich protestiert die Muskulatur und die Panik setzt ein. Diese ist aber in vielen Fällen unbegründet, denn etwa 80% aller Rückenschmerzen vergehen nach zwei Monaten wieder. Und auch bei chronischen Rückenschmerzen oder Bandscheibenvorfällen, sollte man nicht direkt auf den OP-Tisch hüpfen. Mobilisationstraining und die Integration von Bewegung in den Alltag können in vielen Fällen Abhilfe schaffen.

Das Zusammenspiel von Orthopädie, Physiotherapie, Massagen und Entspannungsübungen kann wahre Wunder bewirken und fördert das Bewusstsein für einen gesunden Rücken. Besonders funktionelles Training für die Stärkung des Stützkorsett ( Bauch – und Rückenmuskulatur) ist essentiell. Auch an das Schmerzgedächtnis sollte gedacht werden. Nervenzellen, die ständig Schmerzsignale empfangen werden mit der Zeit impulsempfindlich. Sie merken sich Schmerzinformationen und schlagen oftmals grundlos an.

 

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16 Responses

  1. Danke, dass Sie erklärt haben, dass die Interaktion mit der Orthopädie einen gesunden Rücken fördern kann. Ich habe in letzter Zeit einige Rückenprobleme gehabt, und ich würde alles tun, um mich wieder besser zu fühlen. Ich werde versuchen, einen Orthopäden zu finden, der mir bei der Genesung helfen kann.

  2. Vielen Dank für den tollen Beitrag zum Thema Rückenschmerzen. Mein Bruder sucht einen Facharzt für Orthopädie, weil er unter starken Rücken- und Knieschmerzen leidet. Gut zu wissen, dass man seine Mitarbeiter durch Rückenschulen und Massagen entlasten kann.

  3. Vielen Dank für den Beitrag zum Thema Rückenschmerzen. Mein Bruder arbeitet im Büro und hat seit kurzem häufig Rückenschmerzen. Gut zu wissen, dass Orthopädie, Physiotherapie, Massagen und Entspannungsübungen dabei helfen können, Schmerzen zu beseitigen.

  4. Vielen Dank für den Beitrag zum Thema Rückenschmerzen.
    Ich merke langsam immer mehr das bei mir in der Arbeit mir die Bewegung fehlt was ab und zu kleinen Verspannungen führt. Ich muss auf jeden Fall mal öfter aufstehen und mich etwas dehnen und bewegen.

  5. Vielen Dank für den Beitrag zum Thema Rückenschmerzen.
    Ich merke langsam immer mehr das bei mir in der Arbeit mir die Bewegung fehlt was ab und zu kleinen Verspannungen führt. Ich muss auf jeden Fall mal öfter aufstehen und mich etwas dehnen und bewegen.

  6. Ich überlege einen Termin bei der Orthopädie zu machen. Ich habe in letzter Zeit extrem starke Rückenschmerzen. Gut zu wissen, dass Rückenschmerzen mit dem gesamten Bewegungsapparat zusammenhängen. Vielleicht werde ich dazu auch meinen Lebensstil verändern müssen.

  7. Ich wusste nicht, dass durch Rückenschmerzen so hohe Kosten für Arbeitgeber entstehen. Leider leide ich auch regelmäßig unter starken Rückenschmerzen. Mittlerweile lasse ich mich allerdings behandeln und mache diverse Therapien. Trotzdem hoffe ich, dass sich auch die Arbeitgeber selbst mehr um die Prävention von Rückenschmerzen kümmern.

  8. Interessant, dass bis zu 90 Prozent der Rückenschmerzen unspezifisch sind. Ich bin Leistungssportler und leide momentan an starken Rückenschmerzen. Mir wurde geraten, einen guten Facharzt für Sportorthopädie aufzusuchen.

  9. Meine Oma klagt seit Wochen über Rückenschmerzen, weshalb wir ihr einen Seniorenstuhl besorgt haben. Da habe ich mich gefragt, was ich noch über Rückenschmerzen wissen sollte. Nun weiß ich, dass bis zu 90 % der Rückenschmerzen keine Diagnose gibt und sie eher unregelmäßig auftauchen z.B. durch die Körperhaltung.

  10. Danke für den tollen Beitrag zum Thema Massage und Rückenschmerzen. Meine Tante arbeitet sitzend und klagt oft über Gelenk- und Rückenschmerzen. Gut zu wissen, dass Massagen vorbeugen können. Vielleicht kann ihr auch eine Heilmassage weiterhelfen.

  11. Danke für diesen Artikel, mit dem Sie den Nagel auf den Kopf getroffen haben bezüglich Rückenschmerzen. Ich hatte für lange Zeit auch Rückenschmerzen und hatte auch mehrere Termine in einer Facharztpraxis für Orthopädie. Ich habe dann den Tipp bekommen, meinen Bürostuhl auszutauschen und das hat sehr gut funktioniert! Interessant, dass etwa 80 % aller Rückenschmerzen nach zwei Monaten wieder vergehen.

  12. Ich leide regelmäßig an Rückenschmerzen und recherchiere aktuell, was ich dagegen tun kann. Mir war gar nciht bewusst, dass ca. 80 Prozent aller Rückenschmerzen bereits nach zwei Monaten wieder verschwinden. Um das Ziel zu erreichen, werde ich mir eine geeignete Therapie suchen und auch den Service einer Massage zu Hause gönnen.

  13. Meine Tante hat oft Rückenschmerzen und sucht daher nach einem Orthopäden. Es ist gut zu wissen, dass das der Grund für die häufigsten Fehltage in Deutschland ist. Ich hoffe, dass sie einen passenden Ansprechpartner finden wird.

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