MODERNWORKLIFE

Betriebliches Gesundheitsmanagement für die Mittagspause.

A WIE ARBEITSPLATZ

Zeig mir deinen Schreibtisch und ich sage dir wer du bist!

Hier ein Post-It, dort die Kaffeetasse von letzter Woche oder das heimliche Süßigkeitenversteck. Urlaubssouvenirs, Motivationssprüche oder vielleicht auch ganz minimalistisch. Manchmal aber auch überhaupt nicht am Schreibtisch, sondern im Auto, Fitnessstudio, Gabelstapler, Bahn, Supermarkt oder ganz ohne festen Sitz. Unser Arbeitsplatz ist so individuell wie wir. Dennoch sollten wir darauf achten, dass wir nicht nur an ihm arbeiten, sondern er auch für unsere Gesundheit.

So machst du deinen Arbeitsplatz fit!

Wer keinen Massagetherapeut im unmittelbaren Freundeskreis hat, der sollte unbedingt auf eine korrekte Körperhaltung während der Arbeit achten. Verkrampfte Ausdruckstanz ähnliche Sitzpositionen können zu Verspannungen und Rückenschmerzen führen. Also Kopf hoch, Brust raus – Sitzhöhe richtig einstellen, mit den Zehen wackeln, um für genügend Bewegungsspielraum zu sorgen und dann ab dafür. Auch von unserem heißgeliebten Bildschirm müssen wir ab und zu mal aufblicken. Anstatt uns die Augen wund zu gucken, sollten wir darauf achten regelmäßige Pausen einzulegen. Das heißt statt YouTube Videos zu gucken lieber einmal die Stunde den Blick in die Ferne schweifen lassen. Doch nicht alle Arbeiten finden im Büro statt. Wer mit schweren Lasten zu tun hat, sollte schleunigst über den Einsatz von Tragehilfen und Transportgeräten nachdenken. Oder bei der nächsten Gelegenheit einfach mal den Kollegen um Hilfe beim Schleppen bitten. Bei der Einrichtung kannst du weniger zweckmäßig vorgehen und dir auch mal was Schönes gönnen. Dekoration und Pflanzen tragen zu einem angenehmen Arbeitsklima bei und bringen deine kreative Ader zum Vorschein . Von deinen Untermietern, den Papierbergen, herrenlosen Büroklammern oder dem überfüllten Stiftbecher solltest du dich allerdings verabschieden. Ein gut sortierter Arbeitsbereich fördert die Produktivität.

Wie man Belastungen STOPt!

Sowohl bei der Schwerarbeit, als auch im Großraumbüro – belastende Umgebungseinflüsse müssen durch Grenzwertverordnungen, Schutzmaßnahmen und Richtlinien eingedämmt werden. Das klingt erstmal umspannend, allerdings können extreme Arbeitsbedingungen weitreichende gesundheitliche Folgen hervorrufen. Maßnahmen werden oftmals nach dem STOP-Prinzip ergriffen. STOP steht für S(ubstitution)-T(echnische Maßnahmen)-O(rganisatorische Maßnahmen)-P(ersonenbezogene Maßnahmen). Das STOP- Prinzip regelt die Rangfolge des Gefahrenschutzes. Unter anderem auch den Umgang mit folgenden Belastungen:

Lärm

Konstanter oder starker Lärm kann zu Schwerhörigkeit und somit zu einem deutlichen Verlust von Lebensqualität führen. Aber auch der alltägliche „Bürolärm“ beeinträchtigt die Konzentration und kann dauerhaft gesundheitlichem Schäden mit sich bringen.

Licht/Beleuchtung

Um ermüdeten Augen vorzubeugen sollten am Arbeitsplatz gute Lichtverhältnisse und vor allen Dingen ausreichend Tageslicht herrschen. Außerdem müssen Beleuchtungsstärke auf Alter und Aufgabe angepasst werden können.

Klima

Das Umgebungsklima sollte als angenehm empfunden werden. Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wärme, Aktivität oder Wind können hierbei Einfluss nehmen, so werden für sitzende Büroarbeiten ca. 21 Grad und 50 Prozent Luftfeuchtigkeit empfohlen.

Hitze und Kälte

Extremtemperaturen beeinflussen den menschlichen Organismus besonders bei körperlichen Tätigkeiten stark. Deswegen sind bei ihrer Ausübung unter Hitze oder Kälte Schutzmaßnahmen, wie begrenzte Aufenthaltszeiten oder geeignete Getränke vorgeschrieben.

Strahlung

Verschiedene Arten von Strahlung, wie z.B. UV- oder Röntgenstrahlungen können den Körper bei Überbelastung schädigen. Auch hier gilt es gesetzliche Vorschriften einzuhalten.

Luftverunreinigungen – gesundheitsgefährliche Arbeitsstoffe

Festgelegte Grenzwerte für Luftverunreinigungen z.B. durch Arbeitsstoffe, Emissionen oder Inneneinrichtung vermeiden Belastungen oder Schädigungen des Organismus.

 

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