Neben dem perfekten Paar weiße Sneakers, wollen wir doch alle nur das Eine: Die ultimative Work-Life-Sleep Balance (Sorry, schwedisches Möbelhaus, mit dem gelben Logo). Doch diese Formel braucht ein Makeover. Viele denken bei „Work-Life-Balance“ an den Job als eine Art Gegenspieler, von dem du dich durch private Entspannung erholen musst. Aber mal Klartext: Du arbeitest gerne? Du chillst gerne? Du brauchst täglich zehn Stunden Schlaf? Dank diverser Pop-Songs wissen wir Bescheid: Jeder Mensch ist verschieden und hat unterschiedliche Bedürfnisse. Bei der richtigen Balance geht es weder um deinen Job, noch um deine Freizeit – es geht nur um dich. Wer bist du und was willst du? Und nun überreichen wir dir feierlich den Schlüssel zu diesem Problem. Finde heraus welcher Work-Life-Balance Typ du bist.

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Work-Life Balance Typ 1: Living for the Weekend

Es ist Montagmorgen und der Kaffee durchströmt deine Venen. Aber du kannst nur an eines denken: Was steht am Wochenende an? Welche neuen Projekte in der Arbeit reinkommen und was deine Aufgaben sind, ist für dich zweitrangig. Du definierst dich nicht darüber, was du arbeitest oder für wen. Dein Traumjob? Er finanziert dir deine Freizeitpläne: Festivals, Kurztrips oder Mädelsausflüge – du hattest sie schon alle. Deine Spitzen-Disziplin? Wie lege ich die Urlaubstage am effektivsten.

Wir sagen: Du hast deine Balance gefunden. Wir wollen, dass das langfristig so bleibt. Deshalb raten wir dir: Suche dir eine Arbeit, die menschlich passt. Mit netten Kolleg*innen vergeht die Zeit schneller.


Work-Life Balance Typ 2: Digitaler Nomad*in

Macbook, FlipFlops und WLan sind die drei Engel für deine Work-Life-Balance. Du arbeitest, wo andere Urlaub machen -Teneriffa, Bali oder Thailand. Du weißt, wo man die beste Poke Bowl zu einer LTE-Verbindung bekommt. Deine Lieblings-Floskel in der ViKo: „Nein, das ist kein Videohintergrund, hier arbeite ich wirklich.“

Wir sagen: Klingt wie ein Traum, aber verlaufe dich nicht im Paradies. Ja, das war die Großmutterkarte – verzeih uns.


Work-Life Balance Typ 3: Mehr Work als Life

„Sperrst du dann ab“ ist nicht dein Name, obwohl das der neue Kollege kürzlich dachte. Du liebst deinen Job und würdest alles dafür geben. 9-5 ist für dich die Aufwärmphase vor dem HIIT-Work-Out. Dem Typ, der Flüssignahrung erfunden hat, würdest du gerne einen Orden verleihen, denn so kannst du noch mehr arbeiten und noch mehr erreichen. Deine Freizeit dagegen beschränkt sich auf die vier Stunden Schlaf, die dein Körper leider machen muss.

Wir sagen: Du weißt, was du willst und bist bereit es dir zu holen – go for it. Damit du dafür immer Power hast, solltest du hin und wieder in dich selbst investieren. Gönne dir etwa morgens ein paar Momente und meditiere.


Work-Life Balance Typ 4: Working-Mom

Wenn deine Kolleg*innen dir um 14:00 Uhr einen schönen Feierabend wünschen, geht es für dich erst richtig los. Teilzeitarbeit nennen es die einen, Mehrfachbeschäftigung ohne Überstundenvergütung oder einfach Mama, sagst du. Denn dann werden die Kleinen abgeholt, der Haushalt geschmissen, mit Freizeitplänen jongliert und private Dramen gelöst. Der einzige Ort an dem du wirklich entspannen kannst, sind deine fünf Minuten unter der Dusche, die du mit jeder Pore deines Körpers genießt.

Wir sagen: Respekt! Das, was du jeden Tag meisterst, kann nicht jeder. Denke deshalb immer daran, du musst nicht immer stark sein.

*Liebe Working-Dads, das gilt natürlich auch für euch!


Work-Life Balance Typ 5: Der Entrepreneur

„Ich mach mein Ding“ singst du nicht auf einer Bühne mit großem Hut, sondern lebst du Tag für Tag. Seit du diese eine Idee hattest, diesen einen Gedanken, nutzt du jeden Moment deines Lebens darauf, dass dein Baby erfolgreich wird. Deshalb kannst du nur schwer in deiner Freizeit abschalten. Der Druck und die Verantwortung machen nicht vor einem Feiertag halt. Am liebsten würdest du deshalb trotzt Urlaub regelmäßig im Büro vorbeischauen und mit anpacken.

Wir sagen: Du glaubst an dich und deine Vision, das ist der Hammer. Vertraue aber auch auf dein Team.


Work-Life Balance Typ 6:  Aussteiger

Wieso müssen Menschen überhaupt arbeiten? Ist Geld nur ein Konstrukt? Das sind Fragen die dich regelmäßig beschäftigen. Denn du willst nicht den perfekten Job finden, sondern die Lösung für ein größeres Problem: das System. Du weißt noch nicht, ob du mit 40 Jahren in Rente gehst oder nur 30 Wochenstunden arbeitest. Nur eins ist gewiss, du wirst neue Wege beschreiten.

Wir sagen: Wir sind gespannt, wo es dich als nächstes hin verschlägt. Achte bei deiner Suche nach dem großen Ganze darauf, dass du in deinem eigenen Tempo gehst.

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